Glauben und Kulte der Insel Libera

 

Glauben und Götter spielen in Cruor eher eine untergeordnete Rolle. Viele Glauben, wenige bekennen sich jedoch dazu. Zu groß ist die Angst einen der anderen Götter gegen sich aufzubringen, behauptete ein Glaubensforscher der Freien Akademie Port Liber einmal.

 

Cruors Götterwelt beherbergt 42 bekannte heimische Götter zwei Blumentöpfe und einen Walfisch.

 

Während die Blumentöpfe wahrscheinlich nur der Dekoration dienen ist die Anwesenheit des Walfisches ein Mysterium um das sich die Gelehrten trefflich streiten. Als jemand einmal Harlequin danach fragte verfiel der in einen unkontrollierten Lachkrampf und brachte unter Tränen etwas wie "Galaktischer Scherz" und "keine Panik" hervor. Das brachte die Gelehrten nicht wirklich weiter.

 

Die Götter im Einzelnen sind:

 

01. Amare - Liebe, Ehe, Familie, Frühling, Fruchtbarkeit, Geburt, Akerbau

02. Xul - Licht und Weisheit

03. Curatio - Heilkunst

04. Hara - Befreiung von Ungemach

05. Der unbekannte Gott

06. Musea - Künste, Freude der Sinne, Musik, Schönheit (auch der Natur) Kunst

07. Mystra - Magie

08. Omnivorus - Gesunde Ernährung

09. Iusti - Gericht und Gerechtigkeit

10. Tides - Mond und Gezeiten

 

11. Duratas - Seefahrt und Meer

12. Pons - Türschwellen und Torbögen, Brücken und Aquädukte

13. Illis - Flüsse, und Quellen, auch Regen und Reines Wasser

14. Genus - Hilft Kindern zu Ihren Eltern zu finden Schutzgöttin der Kinder

15. Pastor - Gott der Hirten

16. Unguenti - Schminke, der Maskerade und des Parfüms

 

17. Futuros - Weissagung

18. Dare - Wagenlenker und Ochsentreiber

19. Munda - Reinlichkeit, Seife, Schwämme und rosa Muscheln

20. Vinum - Riesling - Wein, Vergnügen, Katzenjammer, Tavernen

21. Cras - Das Unbekannte

 

22. Fur - Händler und Diebe und Steuereintreiber sowie Zöllner

23. Faber - Feuer, Schmiedekunst

24. Coin - Münzprägung

25. Opes - Reichtum

26. Savus -Truhen und Schränke

 

27. Deceptio - Glückspiel und der Täuschung

28. Rixaretur - Kneipenschlägerei

29. Chaminon - Gott des Fußpilzes und der Geschlechtskrankheiten

30. Ebullitio - Naturkatastrophen wie Stürme und Fluten auch Vulkanausbrüche

31. Saevitum - Der peinlichen Befragung und Erlösung (Folterer und Henker)

32. Neopach - Rache

 

33. Siffiles - der Öffentlichen Aborte und Badehäuser

34. Messi - das unkontrollierte Sammeln von "Dingen"

35. Tofus - der Fehlgeleitteten Ernährung ("Dinge" die nie jemand essen sollte)

36. Superbia - Eitelkeit, Stolz

37. Accides - Unfälle und Mißgeschicke

38. Meretrix - Prostitution und Fetischismus

39. Vetitum - Rebläuse und Schädlinge

40. Bellus - Kriegskunst, und Jagt

41. Tenebris - Nacht, Finsternis, Dunkles wissen

42. Mortus - Tod, Winter, Eis, Heimkehr, Schlaf

 

 

Natürlich sind dies nur die heimischen Cruorischen Götter.

Auf der Insel Libera spielt Glauben jedoch eine andere Rolle. Viele Bewohner haben im zuge der Neubevölkerung ihre eigenen Götter und Kulte mitgebracht und diese dem Inseleigene Pantheon zugefügt.

 

Ob die Götter tatsächlich existieren steht auf einem anderen Blatt.

 

Das Ceridentum:

Mit der Familie Corvese hielt auch das Ceridentum einzug auf der Insel. Mit großem finaziellen Mühen wurde in kürzester Zeit eine mächtige Kathedrale in Port Libera gebaut.

Das Ceridentum vertreten durch seine Exelenz Bischof Vastus Pretorius findet immer mehr Anhänger in der Bevölkerung.

 

Die Erlauchten:

Die Erlauchten sind Missionare einer heimischen Sekte die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Glaube an seine Lauchige Exelenz der Ernte zu verbreiten. Mit Körbchen voller Ernteerzeugnissen auf Zwiebelbasis schwärmen sie jedem Bürger von ihrer Gottheit vor, ob diese es wollen oder nicht. Diese Glaubensgemeinde ist vor allem in den Erntereichen Gebieten der Insel zu finden wie der Provinz Seeweide.

 

Natur & Geistglaube:

Abhängig von der Region gibt es durchaus noch Naturgottheiten die verehrung finden, wie der Gott des Waldes, dem der Schutz der örtlichen Vegetation nachgesagt wird. Auch soll er für das entstehen von Flüssen und Seen verantwortlich sein.

Jedoch gibt es auch Zahlreiche Dörfer in denen sich einstarker Geister und Ahnenglaube entwickelt hat. Hier werden die Verstorbenen als Schutzgeister verehrt.