Klima & Winde der Insel Libera

 

Auf der Insel Libera herrscht ein typisches Klima für die südlichen Regionen Cruors. Heiße, trockene Sommer und milde, feuchte Winter. Dabei wirkt im Winter das Südmeer (13–24 °C) als Wärmespeicher. Aufgrund der hohen Berge und starker Winde gibt es auf der Insel Libera allerdings einige Abweichungen.

 

Die Niederschlagsmenge ist abhängig von der Höhe. Auf 2000 m Höhe ist der Niederschlag etwa viermal so stark wie an der Küste, wo im Sommer fast kein Regen fällt. Sommerliche Gewittergüsse lassen nur kurz die Flüsse anschwellen. Die Insel Libera hat mit etwa 1750 Stunden mehr Sonnenschein als die Cruorische Hauptstadt, jedoch deutlich weniger als die Niederen Inseln.

 

Die Winter sind an der Küste mit Tagestemperaturen um 2-9 °C recht mild, wenn auch gelegentlich Schnee auftritt. Im höheren Bergland gibt es regelmäßig Schneefälle und geschlossene Schneedecken, wobei die Gebirgspässe teilweise für Monate nicht zu passieren sind.

Das Frühjahr ist mit Werten zwischen 15 und 20 °C recht angenehm, wobei es nachts noch recht frisch werden kann. Ab dem fünften Monat steigen die Temperaturen jedoch auf Werte von 25 °C und mehr. Im restlichen Sommer ist es mit rund 30 °C recht heiß, allerdings kühlt es nachts auf Temperaturen um die 20 °C ab. Auch im Sommer ist auf den hohen Bergen noch oft Schnee zu sehen.

Der Herbst ist mit rund 20 °C wieder wesentlich angenehmer, jedoch können hier wie im Frühling die Nächte deutlich kühler (teils unter 10 °C) werden.

 

Die Winde auf und um dier Insel Libera sind schon besonders. Je nach den Gezeiten können sich die Winde schnell drehen und das Wetter schlagartig ändern.

 

Die in den Sommermonaten am häufigsten wehenden Winde:

  • Nord: kalt und trocken; von jenseits der hohen Berge

  • Nordwest: kalt und trocken; bringt klare Sicht

  • Nordost: feucht und schwül

  • Ost: warm und feucht; ist verantwortlich für die Dünen­bildung und die Entstehung der Lagunen an der Ostküste

  • Südost: feucht und heiß; bringt Gewitterstürme

  • Südwest: weht am häufigsten, mäßig stark, große Temperaturschwankungen; sagt Regen voraus

  • West: sehr selten, heiß

 

Zusätzlich gibt es auch Land- und Seewinde, die sich aufgrund der unterschiedlich starken tageszeitlichen Erwärmung ergeben:

  • Die Seebrise setzt etwa zwei bis vier Stunden nach Sonnenaufgang ein, erreicht ihren Höhepunkt in den Mittagsstunden und endet ein bis zwei Stunden vor Sonnenuntergang.

     

  • Die Landbrise weht vor allem in der Nacht und trägt häufig den Duft der heimischen Weinreben auf das offene Meer hinaus.

 

Bei einer Fahrt entlang der Küste sollte man immer im Hinterkopf haben, dass der Wind von einem Kap zum anderen aus unterschiedlicher Richtung und in unterschiedlicher Stärke wehen kann. Die steil aufragenden Berge verursachen besonders dort, wo sie direkt aus dem Meer aufsteigen, eine starke Kreuzsee. Bei schwerem Seegang erreicht diese enorme Ausmaße und glättet sich erst weit draußen auf dem offenen Meer.

 

 

Gerade während der Gezeitenwechsel ist das Segeln in den Gewässern der Insel Libera sehr anspruchsvoll. Nicht selten laufen ungeübte Seefahrer auf die Zahlreichen Riffe auf. Besonders wenn man aus dem Süden auf die Insel zusteuert bedarf es genausten Seekarten oder Ortskundigen Führern, denn ähnlich wie in den Nebeln ist das Segeln hier nur in so genannten seichten Passagen möglich.